5. Mai ist jeden Tag!
Barrierefreiheit ist ein Recht. Kein Extra. Kein Luxus. Kein Vielleicht.
Am 5. Mai gehen wir auf die Straße, weil behinderte Menschen in Deutschland noch immer täglich ausgeschlossen werden.
Nicht aus Versehen. Sondern weil Barrierefreiheit zu oft verschleppt, verweigert oder als wirtschaftliche Belastung behandelt wird.
Ob Wohnen, Schule, Arbeit, Mobilität, Sport, Kultur oder Gesundheitsversorgung:
Wer Barrieren nicht abbaut, schließt Menschen aus.
Und genau das passiert jeden Tag.
2026 ist der Protest dringender denn je!
Die aktuelle Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes wird als Fortschritt verkauft.
Tatsächlich droht sie, Barrieren weiter festzuschreiben, statt sie wirksam abzubauen.
Wenn private Anbieter weiter aus der Verantwortung gelassen werden, wenn bauliche Barrieren praktisch ausgeklammert werden und wenn Rechte nicht wirksam durchgesetzt werden können, dann ist das kein Fortschritt. Dann ist das ein Gesetz, das Diskriminierung absichert, statt sie zu beenden.
Wir sagen klar:
Wir brauchen keine Symbolpolitik. Wir brauchen verbindliche Rechte, klare Pflichten und echte Konsequenzen bei Diskriminierung.
Wofür wir protestieren
- Gesetzlich verpflichtende Barrierefreiheit – auch in der Privatwirtschaft
- Einklagbare Rechte statt freiwilliger Rücksicht
- Barrierefreie Wohnungen, Praxen, Läden, Veranstaltungsorte und Verkehrswege
- Bedarfsgerechte Hilfsmittelversorgung und verlässliche Assistenz
- Teilhabe in Bildung, Arbeit, Freizeit, Sport, Kultur und Politik
- Inklusive Schulen und barrierefreie Sportstätten
- Schutz vor Ableismus, Diskriminierung und Ausgrenzung – online wie offline
- Selbstbestimmung statt Bevormundung
- Die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
Warum wir laut sind
Weil wir es leid sind, dass Barrierefreiheit in Deutschland noch immer verhandelbar ist.
Weil Menschenrechte nicht vom guten Willen Einzelner abhängen dürfen.
Weil behinderte Menschen nicht länger auf später vertröstet werden dürfen.
Und weil eine Gesellschaft, die Menschen ausschließt, keine gerechte Gesellschaft ist.
Gerade in Zeiten von Sozialabbau, Rechtsruck und zunehmender Entsolidarisierung müssen wir klar sagen:
Teilhabe, Gleichstellung und Barrierefreiheit sind nicht verhandelbar.
Komm mit uns auf die Straße
Ob du selbst behindert bist oder nicht:
Komm dazu. Sei laut. Bring andere mit.
Wir brauchen Druck von unten.
Wir brauchen Öffentlichkeit.
Wir brauchen eine Bewegung, die sich nicht abspeisen lässt.
5. Mai ist nicht nur ein Datum.
5. Mai ist jeden Tag.
5. MAI – WIR PROTESTIEREN!
Protesttag für Teilhabe, Rechte und Barrierefreiheit
5. Mai 2026
17 Uhr
Hamburg, St. Pauli, Arrivatipark (Beim Grünen Jäger 13/Wendehammer)
Alle Infos zu Route, Barrierefreiheit, Toiletten und Demo-Ablauf findet ihr auf der Terminseite.

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