Social Skate Summit London

Gemeinsam für eine inklusivere Skate-Szene – SIT’N’SKATE beim Social Skate Summit in London

Wie können wir Skateparks inklusiver gestalten? Wie schaffen wir sichere Räume für Menschen, die im Sport oft ausgeschlossen werden? Und wie können soziale Skate-Projekte voneinander lernen, anstatt jedes Mal bei null anzufangen?

Mit genau diesen Fragen beschäftigte sich der Social Skate Summit in London. Eingeladen hatten Goodpush, Skateistan, Keep Rolling und die University College London (UCL). Mehrere Tage lang kamen dort Organisationen aus aller Welt zusammen, die Skateboarding als Werkzeug für gesellschaftliche Teilhabe und soziale Veränderung nutzen.

Auch wir von SIT’N’SKATE waren dabei.

Rollstuhlskaten gehört in diese Gespräche

Für uns war der Summit eine besondere Gelegenheit, das Thema Rollstuhlskaten und Adaptive Skateboarding in den internationalen Austausch einzubringen. David war Teil eines Panels und sprach gemeinsam mit anderen Teilnehmenden darüber, wie Menschen mit Behinderung selbstverständlicher Teil der Skate-Szene werden können – und welche Veränderungen es dafür braucht.

Denn echte Inklusion entsteht nicht von allein. Sie beginnt dort, wo Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenkommen, voneinander lernen und bereit sind, bestehende Strukturen zu hinterfragen.

Austausch statt Insellösungen

Besonders beeindruckend war die Vielfalt der vertretenen Projekte. Organisationen aus Europa, Nord- und Südamerika, Asien und weiteren Regionen berichteten von ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Frauen und FLINTA*-Personen, LGBTQIA+-Communities, Geflüchteten sowie Menschen mit Behinderung.

Dabei wurde deutlich: Obwohl die Projekte unter ganz unterschiedlichen Bedingungen arbeiten, stehen viele vor ähnlichen Herausforderungen.

Es ging um Safer Spaces, mentale Gesundheit, nachhaltige Projektarbeit, Ehrenamt, Finanzierung und die Frage, wie Skateboarding Menschen stärken und gesellschaftliche Teilhabe fördern kann.

Gerade dieser offene Austausch macht Veranstaltungen wie den Social Skate Summit so wertvoll.

Warum internationale Vernetzung für uns wichtig ist

Als gemeinnützige Organisation gehen wir verantwortungsvoll mit den Mitteln um, die uns anvertraut werden. Deshalb überlegen wir sehr genau, welche Veranstaltungen wir besuchen.

Der Social Skate Summit gehört für uns zu den Orten, an denen wir einen echten Mehrwert für unsere Arbeit sehen.

Internationale Vernetzung bedeutet nicht einfach, neue Kontakte zu knüpfen. Sie bedeutet, Erfahrungen auszutauschen, erfolgreiche Konzepte kennenzulernen und eigene Erkenntnisse weiterzugeben. Was an einem Ort funktioniert, kann oft auch Menschen an anderen Orten helfen.

Diese Impulse fließen anschließend direkt in unsere Arbeit ein – in unsere Workshops, unsere Skate-Treffs, unsere Beratung bei Skateparkplanungen und unsere Öffentlichkeitsarbeit.

Gleichzeitig tragen wir dazu bei, dass Rollstuhlskaten und die Perspektiven von Menschen mit Behinderung international sichtbarer werden. Denn Inklusion endet nicht an Landesgrenzen.

Mit neuen Ideen zurück nach Hause

Wir nehmen aus London viele neue Kontakte, spannende Gespräche und zahlreiche Impulse mit. Vor allem aber die Bestätigung, dass WCMX und Adaptive Skateboarding längst Teil der internationalen Skate-Community sind und in diesen Austausch gehören.

Ein großes Dankeschön an GoodpushSkateistanKeep Rolling und die University College London für die Einladung und die großartige Organisation.

Wir freuen uns schon auf den weiteren Austausch – und darauf, die neuen Ideen in unsere Arbeit bei SIT’N’SKATE einfließen zu lassen.

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