BGG Kundgebung Hamburg
Kundgebung gegen die BGG Reform vor der SPD Hamburg
Veranstaltungsort
SPD Hamburg, Kurt-Schumacher-Allee 10, 20097 Hamburg
Kundgebung in Hamburg: Barrierefreiheit in der Privatwirtschaft? Fehlanzeige.
Seit Jahren wird Menschen mit Behinderungen versprochen, dass Barrierefreiheit endlich auch in der Privatwirtschaft verbindlich geregelt wird. Passiert ist das bis heute nicht. Schon 2016 sagte die damalige Bundessozialministerin Andrea Nahles, der private Sektor fehle im Behindertengleichstellungsgesetz – „beim nächsten Mal dann“. Zehn Jahre später liegt die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes erneut auf dem Tisch, und wieder bleibt die Privatwirtschaft außen vor.
Das bedeutet ganz konkret: Wer durch fehlende Zugänglichkeit in Restaurants, Arztpraxen, Geschäften, bei Dienstleistungen oder auf dem Wohnungsmarkt ausgeschlossen wird, bleibt weiter weitgehend ohne wirksamen Schutz. Barrierefreiheit bleibt freiwillig. Unternehmen, die diskriminieren, werden politisch geschont. Genau dagegen protestieren wir.
Anlässlich der 1. Lesung der Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes rufen die LAG Inklusion Hamburg, SIT’N’SKATE, die Antiableistische Aktion Nord und weitere Unterstützende zur Kundgebung vor der Hamburger SPD-Zentrale auf.
Donnerstag, 16. April 2026
15:00 bis 17:00 Uhr
SPD Parteizentrale Hamburg
Kurt-Schumacher-Allee 10, Hamburg
Wir wollen Druck machen: Für eine gesetzlich verbindliche Pflicht zur Barrierefreiheit. Für echte Gleichstellung. Und gegen eine Politik, die Menschen mit Behinderungen seit Jahren vertröstet.
Du bist willkommen – ob mit oder ohne Behinderung, laut oder leise, mit Schild, Rollstuhl, Begleitung oder einfach so.
Barrierefreiheit
Die Kundgebung ist stufenlos erreichbar.
weitere Infos folgen
Demokonsens
Ordner*innen sind als Ansprechpersonen sind vor Ort.
Die Kundgebung richtet sich klar gegen Ableismus und Ausgrenzung.
Kein Platz für Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Sexismus, Nationalismus oder andere menschenfeindliche Ideologien.
Wir achten aufeinander und gehen respektvoll miteinander um.
Unterschiedliche Behinderungen und Bedarfe werden mitgedacht.
Fotos und Videos von anderen bitte nicht einfach ungefragt machen oder veröffentlichen.