{"id":9097,"date":"2025-02-28T10:10:00","date_gmt":"2025-02-28T09:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sitnskate.de\/?p=9097"},"modified":"2025-02-28T14:25:46","modified_gmt":"2025-02-28T13:25:46","slug":"urban-inclusive-stadtgestaltung-fuer-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sitnskate.de\/ls\/aktuelles\/urban-inclusive-stadtgestaltung-fuer-alle","title":{"rendered":"Urban Inclusive: Stadtgestaltung f\u00fcr alle"},"content":{"rendered":"\n<p>Gestern habe ich gemeinsam mit <strong>Julia Marie Englert von <a href=\"https:\/\/uvm.group\">UVM<\/a><\/strong> beim <strong>Design Talk \u201eUrban Inclusive\u201c im <a href=\"https:\/\/design-zentrum-hamburg.de\">Design Zentrum Hamburg<\/a><\/strong> \u00fcber inklusive Stadtgestaltung gesprochen. Unser Thema war die Frage, wie \u00f6ffentliche R\u00e4ume so gestaltet werden k\u00f6nnen, dass wirklich alle Menschen sie nutzen k\u00f6nnen. Dabei ging es auch darum, warum bestimmte Gruppen, darunter Menschen mit Behinderung, Familien oder Senior*innen, in der Stadtplanung oft nicht mitgedacht werden und welche positiven Beispiele es bereits gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Teil des Vortrags widmete sich den Problemen und Herausforderungen: B\u00fcrokratische H\u00fcrden, fehlende Priorit\u00e4t f\u00fcr Inklusion, mangelnde finanzielle Mittel und das geringe Bewusstsein vieler Entscheidungstr\u00e4ger*innen f\u00fcr die Notwendigkeit barrierefreier und inklusiver R\u00e4ume ohne Konsumzwang. Doch es gibt auch Projekte, die zeigen, dass eine inklusive Stadtgestaltung m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das PARKS-Projekt ist ein Beispiel daf\u00fcr, wie eine ehemalige Recyclingfl\u00e4che mit der Community zu einem Park umgestaltet wurde, inklusive eines DIY-Skateparks. Auch das Hafenkante-Projekt verfolgt einen \u00e4hnlichen Ansatz: Ein bisher ungenutzter Parkplatz soll zu einem konsumfreien, inklusiven Begegnungsort werden mit Ideen und W\u00fcnschen der Anwohner*innen. Skateparks sind ebenfalls Orte, die, wenn sie von Anfang an f\u00fcr alle gedacht werden, echte Inklusion erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zentrales Fazit des Abends war, dass Inklusion nicht von selbst passiert. Sie erfordert Engagement, Vernetzung und manchmal auch Widerstand. Menschen mit Behinderung m\u00fcssen von Anfang an mitgestalten, um echte Teilhabe zu erm\u00f6glichen. \u00d6ffentliche R\u00e4ume sollten konsumfrei und f\u00fcr alle zug\u00e4nglich sein, denn Begegnung und Austausch d\u00fcrfen weder an physischen noch finanziellen H\u00fcrden gebunden sein. Auch kleine Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen bereits viel bewirken \u2013 Perfektion ist nicht notwendig, um sp\u00fcrbare Verbesserungen zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Diskussion mit den Teilnehmenden hat gezeigt, dass es viele Menschen gibt, die sich aktiv f\u00fcr eine inklusivere Stadt einsetzen. Der Austausch war bereichernd und hat erneut verdeutlicht, wie wichtig es ist, diese Themen immer wieder in den \u00f6ffentlichen Diskurs zu bringen. Mein Dank gilt dem Design Zentrum Hamburg, UVM und den weiteren Panel G\u00e4sten <a href=\"https:\/\/www.visualutopias.com\">Jan Kamensky<\/a> und Matthias Knigge von <a href=\"https:\/\/www.grauwert.info\">grauwert<\/a>, sowie allen, die mitdiskutiert haben.<\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern habe ich gemeinsam mit Julia Marie Englert von UVM beim Design Talk \u201eUrban Inclusive\u201c im Design Zentrum Hamburg \u00fcber inklusive Stadtgestaltung gesprochen. 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